Schmuckankauf Juweliere




An- und Verkauf von Schmuck ist Vertrauenssache - Schmuckankauf bei Juweliere ist Vertrauenssache:

Wenn man ein wertvolles Schmuckstück geschenkt bekommt, ist die Begeisterung meist sehr groß. Lange Zeit wird das gute Stück mit Stolz oder Freude getragen. Doch eines Tages tauscht man es aus. Möglicherweise ist es kaputt gegangen oder es passt nicht mehr; ein Ring wackelt zum Beispiel am Finger und man hat Angst, ihn zu verlieren. Irgendwann wird man ihn zum Juwelier bringen und enger machen lassen. Ja, irgendwann. Ab dem Zeitpunkt liegt das Schmuckstück mit Wert aber ohne Nutzen in einem kleinen Kästchen und wartet. Wenn der Besitzer feststellt, den Schmuck schon ewig nicht mehr getragen zu haben, und auch aktuell keine Lust dazu verspürt, bietet sich die Überlegung an, dieses tote Kapital Gewinn bringend zu versilbern.

Der Ankaufswert von Silber bewegt sich jedoch momentan lediglich im Cent-Bereich pro Gramm. Bei Schmuck aus Gold, Platin, Rhodium oder Palladium sieht das wesentlich positiver und somit lukrativer aus. Auch sind wertvolle Edelsteine geeignet, den Ankaufpreis zu erhöhen. Ob die Steine echt sind oder ob es sich um, zwar schöne dennoch in dieser Hinsicht nur, Zirkonia handelt, kann ein Fachhändler zuverlässig nebst konkreter Wertangabe realistisch bestimmen.

Ein klassisches Beispiel dafür, dass ein Verkäufer vom Käufer gerade betrogen werden soll, ist zum Beispiel, wenn der Käufer vorgibt, das Gesamtgewicht nicht akzeptieren zu können, weil er ja „die Steine“ noch in Abzug bringen muss. Ist beispielsweise ein Armband mit Brillanten besetzt, sind diese Steine wesentlich mehr wert, als das Gold selbst. Dem entsprechend sollte sich der verkaufswillige Interessent grundsätzlich an jemanden wenden, der wirklich etwas vom Thema versteht und bei dem davon ausgegangen werden kann, dass der Verkäufer den tatsächlichen Gegenwert des Schmuckes erhält.

 

Bei größeren Anbietern sollte der interessierte Verkäufer bereits im Vorfeld durch einfache Recherche im Internet versuchen, sich über die Vertrauenswürdigkeit des möglichen Käufers zu informieren. Gibt es positive Bewertungen von vorherigen Kunden? War der für den Schmuck gezahlte Preis fair oder hat sich möglicherweise im Nachhinein heraus gestellt, dass andere Käufer wesentlich mehr gezahlt hätten? Wie sind in dem Schmuckstück eingearbeitete Edelsteine bewertet worden? Was ist wegen angeblicher Abnutzung des Schmuckes in Abzug gebracht worden. Gerade der Punkt Abnutzung ist normalerweise völlig irrelevant, da das Gold sowieso eingeschmolzen und zu neuen Schmuckstücken verarbeitet wird.

Seinen Schmuck an einen wild fremden Menschen zu verkaufen ist dennoch in vielerlei Hinsicht nur eines: Eine reine Vertrauenssache. Der Käufer muss darauf vertrauen dürfen, dass er vom Verkäufer wirklich dessen Eigentum erwirbt; also keinen gestohlenen oder irgendwo gefundenen Schmuck. Und der Verkäufer muss darauf vertrauen können, dass er vom Käufer nicht sprichwörtlich über den Tisch gezogen wird. Käufer und Verkäufer sollten das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen.

Wird aufgrund finanzieller Engpässe überlegt, wertvolle Schmuckstücke zu verkaufen, drängt mitunter die Zeit. Dennoch sollte ein Verkäufer immer mindestens zwei Angebote einholen, bevor er sich dazu entschließt, seinen Schmuck aus der Hand zu geben und an jemanden, den er nicht kennt zu verkaufen. Wenn sich erst anschließend heraus stellt, dass der Verkäufer betrogen wurde, ist es zu spät, den Kauf rückgängig zu machen, da längst ein wirksamer Vertrag (die Einigung zwischen Verkäufer und Käufer) zustande gekommen ist. Rechtzeitige Information über den tatsächlichen Wert der Schmuckstücke und erst anschließend der Verkauf sind also grundsätzlich ratsam.


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